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Hydrapulper: Die zentrale Verarbeitungsanlage in der Altpapieraufbereitungstechnologie

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Im Aufbereitungsprozess von Altpapier ist der Hydrapulper eine unverzichtbare Kernkomponente. Er übernimmt das Zerkleinern und Entfaseren von Zellstoffkarton, Altpapier und verschiedenen Altpapiersorten. Seine Leistung beeinflusst direkt die Effizienz der nachfolgenden Aufbereitung und die Qualität des Zellstoffs. Als Schlüsselgerät zur Altpapierentfaserung hat sich der Hydrapulper dank seiner flexiblen Bauweise und anpassungsfähigen Betriebsarten zu einer wichtigen Stütze der Papierindustrie für das Recycling von Rohstoffen entwickelt.

Hinsichtlich ihrer Bauformen lassen sich Hydrapulper hauptsächlich in folgende Kategorien unterteilen:horizontalUndVertikaleVertikale Hydrapulper haben sich aufgrund ihres geringen Platzbedarfs, der einfachen Installation und Wartung sowie der guten Faserstoffzirkulation beim Entfaserungsprozess als Standard für kleine und mittlere Papierunternehmen etabliert. Horizontale Hydrapulper eignen sich besser für großtechnische Zellstoffproduktionsanlagen mit hoher Kapazität. Durch ihre horizontale Bauweise können mehr Rohmaterialien aufgenommen werden, und die Materialmischung und -zerkleinerung beim Entfaserungsprozess ist effizienter. Dadurch eignen sie sich für die Verarbeitung großer Zellstoffplatten oder Altpapierchargen. Die Unterscheidung zwischen den beiden Bauformen ermöglicht eine flexible Auswahl und Konfiguration der Hydrapulper entsprechend der Produktionskapazität und dem Anlagenlayout des jeweiligen Papierunternehmens.

Je nach Zellstoffkonzentration im Betrieb lassen sich Hydrapulper unterteilen in:geringe KonsistenzUndhohe KonsistenzDie Faserkonzentration von Niedrigkonsistenz-Hydrapulpern wird üblicherweise auf 3–5 % eingestellt. Der Entfaserungsprozess basiert auf der schnellen Rotation des Impellers, wodurch eine hydraulische Scherkraft erzeugt wird. Dieses Verfahren eignet sich für die Verarbeitung leicht entfaserbarer Altpapierrohstoffe. Die Faserkonzentration von Hochkonsistenz-Hydrapulpern kann bis zu 15 % erreichen. Die Entfaserung erfolgt durch Reibung und Extrusion zwischen den Materialien unter hoher Konzentration und starker Rührwirkung des Impellers. Dadurch wird nicht nur der Wasserverbrauch reduziert, sondern auch die Faserlänge im Altpapier während der Entfaserung effektiv erhalten. Dies verbessert die Wiederverwendungsqualität des Faserstoffs und macht diese Anlagen derzeit zur bevorzugten Technologie für energiesparende Zellstoffaufbereitungsprozesse.

Aus Sicht der Arbeitsweise umfassen Hydrapulper:kontinuierlichUndChargeEs gibt verschiedene Arten von Hydrapulpern. Kontinuierliche Hydrapulper ermöglichen die kontinuierliche Zufuhr von Rohmaterialien und die kontinuierliche Abgabe des Zellstoffs. Sie eignen sich für hochautomatisierte, kontinuierliche Zellstoffproduktionslinien, steigern die Gesamtproduktionseffizienz erheblich und erfüllen die Anforderungen großer Papierunternehmen an die kontinuierliche Produktion. Chargen-Hydrapulper arbeiten im Chargenbetrieb: Die Rohmaterialien werden zunächst zur Entfaserung in den Anlagenraum gegeben, anschließend wird der Zellstoff auf einmal abgegeben. Dieses Verfahren ermöglicht die präzise Kontrolle der Entfaserungsqualität jeder Zellstoffcharge, eignet sich für die Produktion kleiner Chargen und verschiedener Zellstoffsorten und findet breite Anwendung in der Spezialpapierherstellung.

Die mehrdimensionale Klassifizierung von Hydrapulpern spiegelt die kontinuierliche Optimierung des Anlagendesigns durch die Papierindustrie entsprechend ihren unterschiedlichen Produktionsanforderungen wider. Im Zuge der Branchenentwicklung hin zu umweltfreundlicher Papierherstellung und Ressourcenrecycling werden Hydrapulper stetig weiterentwickelt, um höhere Effizienz, Energieeinsparung und intelligente Steuerung zu gewährleisten. Ob es sich um die Gewichtsreduzierung der Struktur oder die Optimierung der Parameter des Defiberierungsprozesses handelt – das Hauptziel ist stets die bessere Anpassung an die vielfältigen Anforderungen der Altpapieraufbereitung und die Schaffung einer soliden Anlagengrundlage für die nachhaltige Entwicklung der Papierindustrie.

Vergleichstabelle der technischen Parameter verschiedener Hydrapulper-Typen

Klassifizierungsdimension Typ Zellstoffkonzentration Defibering-Prinzip Kapazitätseigenschaften Anwendungsszenarien Kernvorteile
Strukturform Horizontaler Hydrapulper Niedrige/Hohe Konsistenz verfügbar Rührwerk in horizontaler Kavität + Materialkollision und Reibung Große Einzelkapazität, geeignet für die Chargenverarbeitung Große Papierunternehmen, großtechnische Zellstoff- und Altpapierverarbeitungsanlagen Hohe Verarbeitungskapazität, hohe Entformungseffizienz, geeignet für die kontinuierliche Produktion
Vertikaler Hydrapulper Niedrige/Hohe Konsistenz verfügbar Hydraulische Scherkraft, die durch die Rotation des Laufrads in einem vertikalen Hohlraum erzeugt wird Kleine und mittlere Kapazität, hohe Flexibilität Kleine und mittlere Papierfabriken, Produktionslinien mit begrenztem Platzangebot Geringer Platzbedarf, einfache Installation und Wartung, relativ niedriger Energieverbrauch
Zellstoffkonzentration Hydrapulper für niedrige Konsistenz 3 % bis 5 % Hauptsächlich hydraulische Scherung, erzeugt durch die Rotation des schnell rotierenden Laufrads. Hohe Entlüftungsgeschwindigkeit, gleichmäßiger, kontinuierlicher Entladevorgang Verarbeitung von leicht zerbrechlichem Altpapier und Papierbruch, Zellstoffherstellung aus gewöhnlichem Kulturpapier Gleichmäßiger Entkopplungseffekt, hohe Betriebsstabilität der Anlage
Hochleistungs-Hydrapulper 15% Materialreibung und -extrusion + starke Rührwirkung durch Rührwerk Geringer Wasserverbrauch pro Einheit, gute Faserretention Energiesparende Zellstoffaufbereitungsverfahren, Entfaserung von Spezialpapierfaserrohstoffen Wasser- und Energieeinsparung, geringe Faserbeschädigung, hohe Zellstoff-Wiederverwendungsqualität
Arbeitsmodus Kontinuierlicher Hydrapulper Niedrige/Hohe Konsistenz verfügbar Kontinuierliche Zufuhr – Entleerung – Entladung, automatische Steuerung Kontinuierliche Produktion, stabile Kapazität Kontinuierliche Zellstoffaufbereitungsanlagen in großen Papierfabriken, großtechnische Altpapierverarbeitung Hohe Produktionseffizienz, geeignet für automatisierte Montagelinien, geringerer manueller Eingriff
Batch-Hydrapulper Niedrige/Hohe Konsistenz verfügbar Chargenweise Zuführung – geschlossene Entlüftung – Chargenweise Entladung Kleinserien und vielfältige, kontrollierbare Qualität Spezialpapieraufbereitung, kundenspezifische Zellstoffproduktion Präzise Kontrolle der Entformungsqualität, flexible Anpassung der Prozessparameter

Veröffentlichungsdatum: 23. Dezember 2025